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Praktischer Umgang mit der Nikon D40: Vollautomatik und Motivprogramme

Worum es geht

Für Leser, die Schritt für Schritt mit der D40 mehr über Digitalfotografie lernen möchten, bietet dieser Artikel eine praxisbezogene, zusammenhängende Darstellung der verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten – in drei Abschnitten alles, was für Einsteiger, Fortgeschrittene und Könner relevant ist und zwar in der Reihenfolge, wie Sie die Kamera-Einstellungen in der Praxis anwenden können.

Auf diese Weise erfahren Sie Schritt für Schritt, welche Einstellungen wann und warum besonders wichtig sind und stehen nicht nach dem Studium aller Erklärungen & Tipps zur Nikon D40 vor der Qual der Wahl, was Sie denn nun für das nächste Foto gerade brauchen.

Die drei Stufen, in denen diese Tipps gegliedert sind, sind folgende:

  • für Einsteiger: Vollautomatik und Motivprogramme
  • für Fortgeschrittene: die wichtigsten Einstellungen, wenn Sie selber „Hand anlegen“
  • für Könner: das volle Programm – alles, was die D40 bietet

Den ersten Teil finden Sie auf dieser Seite, gleich im nächsten Absatz geht es los. Der zweite und dritte Teil ist als PDF-Dokument und Buch erhältlich.

Am Anfang: Vollautomatik

Beginnen Sie mit dem wirklich Wichtigen

Falls Sie sich als Einsteiger fragen sollten, womit Sie denn beginnen sollten, wenn Sie sich intensiver mit der Fotografie beschäftigen und bessere Bilder machen möchten, ist meine Empfehlung ganz klar (und uneigennützig): nicht mit der Kamera und den vielen Einstellungen, über die ich hier schreibe – sondern mit Bildgestaltung, damit, wie Ihre Fotos bei unterschiedlichem Licht aussehen und mit Ihren Fotos selber, indem Sie einzelne in Ruhe betrachten und sich fragen, wodurch sie besser aussehen könnten.

Wenn Sie als bereits Fortgeschrittener einiges über Ihre Kameraeinstellungen, Belichtung und Blende wissen, aber noch nicht mit der Bildgestaltung experimentiert haben, ist meine Empfehlung, eine „Auszeit“ von der Technik zu nehmen und dorthin zurückzugehen.

Zu diesen Themen ließe sich so viel sagen, was nicht speziell zur D40 gehört: Beobachten Sie, wie im Abend- oder Morgenlicht die Farben wärmer und die Schatten länger werden; wie anders ein Raum aussieht, wenn Sie ihn diagonal aus einer Ecke anstatt von der Mitte fotografieren; wie die Weite einer Landschaft ganz anders zum Ausdruck kommt, wenn der Horizont weit oben oder unten im Bild liegt und dadurch der Vordergrund bzw. Himmel viel mehr Raum einnimmt; wie von einer Blumenwiese plötzlich viel mehr zu erkennen ist, weil Sie auf einen Stein klettern und einen höheren Standpunkt haben; wie Personen beim Erzählen sich verhalten und wann der sehr kurze Moment mit einem geeigneten Gesichtsausdruck ist; wie Sie ein gequält oder unwillig posierendes Kind mit Fragen ablenken (am besten etwas zeigen lassen), so dass es plötzlich ganz natürlich aussieht und und und ...

All das ist wichtig für gute Fotos und Sie können es ausgezeichnet mit der reinen Vollautomatik einfangen, damit Sie keine lästige Technik von diesen wichtigen Dingen ablenkt.
Als Hilfe, um mit all dem Gelernten bessere Bilder zu machen, werden Sie aber natürlich früher oder später auch Ihr Werkzeug, die Kamera kennen und beherrschen müssen und damit geht dieser Text weiter:

Zurücksetzen von Kameraeinstellungen

Nikon D40 Programmwählrad, Einstellung AUTO

Nikon D40 Taste für Ausschnittsvergrößerung Nikon D40 info-Taste

Das Zurücksetzen von Kameraeinstellungen benötigen Sie nicht, wenn Sie keine Einstellungen manuell verändert haben. Ansonsten sind Sie auf der sicheren Seite, wenn Sie die Vollautomatik am Programmwählrad einstellen (s. links) und anschließend einen Reset durchführen, indem Sie die beiden Tasten mit einem grünen Punkt an der Ober- und Rückseite (s. rechts) solange drücken, bis das Display kurz schwarz wird.

A/M-Schalter am Nikon-Objektiv

Um Überraschungen auszuschließen, sollten Sie auch einen Blick auf das Objektiv werfen; wenn es an der Seite einen Schalter für A (evtl. auch A/M) und M hat, sollte er auf A (bzw. A/M) stehen, damit der Autofokus funktioniert.
Das war's dann auch schon, sofern Sie einfach nur fotografieren möchten und nicht an Spitzfindigkeiten interessiert sind.

Sollten Sie zuvor mit Kameraeinstellungen experimentiert haben, ist es besser, vorsichtshalber auch in dem Menü Individualfunktionen den Eintrag „Zurücksetzen“ einmal aufzurufen.

Zu guter Letzt: Auch wenn Sie bisher die diversen Kamera-Menüs noch nicht verwendet haben, empfehle ich wärmstens, wenigstens im System-Menü den Standardwert für den Nummernspeicher zu ändern.

Scharfstellen

Beispielbild Fokussierung auf den Vordergrund
Beispielbild Fokussierung auf den Hintergrund

Drücken Sie den Auslöser bis zum ersten leichten Widerstand, damit die D40 auf die Entfernung Ihres Motivs scharfstellt. Dabei wird sie in der Vollautomatik das Messfeld mit der geringsten Entfernung verwenden.
Ein Fokussieren auf den Hintergrund wie rechts im unteren Beispielbild dient nur zur Veranschaulichung, Sie müssten die Messfeldsteuerung verändern, um dieses Ergebnis zu erreichen, was aber erst im nächsten fortgeschritteneren Teil passieren soll.

Achten Sie darauf, welches Messfeld im Sucher kurz rot aufblinkt und ob dieser Teil des Bildes tatsächlich die Entfernung hat, die möglichst scharf abgebildet werden soll!
Es kann sonst passieren, dass die Sensoren gerade „knapp daneben“ zielen.

Anders ist die Situation bei bewegten Motiven: Wenn Ihr Motiv sich in dem Moment, in dem Sie den Auslöser andrücken, gerade bewegt, haben Sie gute Chancen, dass der Autofokus dies erkennt und die Schärfe sofort nachführt. Wenn Ihr Motiv gerade dann aber auch nur kurz stillsteht, wird der Autofokus gar nicht oder erst mit Verzögerung der Bewegung folgen.

Belichtungsmessung

Normalerweise wird sich die Belichtungsmessung auch nach dem Fokussieren (also bei angedrückt gehaltenem Auslöser) kontinuierlich anpassen, wenn Sie den Bildausschnitt verändern. „Normalerweise“ bedeutet hier: wenn nicht zufällig der Belichtungsspeicher im Individual-Menü 13 Belichtungsspeicher angeschaltet ist.

Dabei sollte Ihnen bewusst sein, dass die Nikon D40 oft etwas zu helle Bilder abliefert. Dies ist der Fall, wenn hohe Helligkeitskontraste im Motiv sind (z.B. Sonnenlicht und Schatten); dann wird die D40 wie viele Kompaktkameras einzelne Stellen mit vollständiger Überbelichtung in Kauf nehmen, die einheitlich Weiß werden, Bilddetails und Farbe gehen verloren. Dafür erhalten Sie etwas gefälligere (da helle, klar erkennbare Bilder); die meisten Einsteiger scheinen nicht auf überbelichtete Stellen zu achten und sich nicht daran zu stören.
Die größeren Modelle der Nikon-Spiegelreflexkameras tendieren stärker dazu, solche Überbelichtungen zu vermeiden; die Bilder wirken dann etwas dunkler, aber das lässt sich durch nachträgliches Aufhellen von Schatten mindern – komplett überbelichtete, weiße Bildstellen sind hingegen mit keiner Software mehr zu retten.

Wenn Sie dieses Verhalten stören sollte, müssen Sie entweder den Tipps in beiden fortgeschritteneren Teilen folgen oder zu der im folgenden Abschnitt beschriebenen Taste greifen:

Belichtungsspeicher

Belichtungsspeicher bedeutet, dass die in einem Bildausschnitt gemessene Belichtung „eingefroren“ und weiter verwendet wird, auch wenn Sie den Bildausschnitt danach verändern.

Nikon D40 Belichtungsspeicher-Taste

Bei Kompaktkameras geschieht dies typischerweise gleichzeitig mit dem Andrücken des Auslösers (während die D40 wie alle Spiegelreflex-Kameras lediglich fokussiert) und Sie können die Belichtungsspeicherung separat mit dieser Taste an der Rückseite der Kamera erreichen.

In den von Nikon vorgesehenen Standardeinstellungen wird ein Druck auf diese Taste die vom Autofokus eingestellte Entfernung und die Belichtung speichern (daher ist die Taste auch mit AE-L / AF-L für „auto focus lock“ und „auto exposure lock“ beschriftet).
Das bedeutet: Sie sollten diese Taste erst drücken, nachdem Sie den Auslöser angedrückt und damit fokussiert haben. Danach muss sie gedrückt bleiben, bis Sie ausgelöst haben, andernfalls misst die D40 sofort die Belichtung aus dem gerade aktuellen Sucherausschnitt neu.
Wenn Sie die AE-L / AF-L-Taste drücken, bevor Sie den Auslöser andrücken, wird die D40 nicht mehr scharfstellen!

Dieses Verhalten lässt sich ändern, indem Sie der Taste in dem Menü Individualfunktionen, 12 AE-L / AF-L-Taste einen andere Funktion zuweisen, z.B. dass Sie nur die Belichtung speichert, nicht den Autofokus.

Nun aber zum praktischen Umgang mit dieser Taste: Ist ein Bild mit der D40 zu hell oder zu dunkel geworden,

  • fokussieren Sie durch Andrücken des Auslösers auf Ihr (nicht bewegtes) Motiv
  • richten die Kamera auf einen Bildausschnitt, der ungefähr die Helligkeit hat wie Ihr Hauptmotiv, das gut erkennbar sein soll
  • drücken die AE-L / AF-L-Taste und halten Sie gedrückt
  • stellen im Sucher den endgültigen Bildausschnitt ein und lösen aus.
  • Ergebnis: Ihr Hauptmotiv wird gut erkennbar sein – weder zu dunkel noch überbelichtet; dadurch können aber natürlich andere Bildteile zu hell oder zu dunkel geraten.

Wie weit Sie dabei für die Belichtungsspeicherung schwenken und wieviel heller oder dunkler der für die Belichtungsspeicherung verwendete Ausschnitt sein sollte, müssen Sie selbst ausprobieren; solange Sie die Kamera nur möglichst einfach handhaben wollen, gilt: ausprobieren, das Ergebnis auf dem Kamera-Monitor kontrollieren und bei Nichtgefallen nachbessern, also die Belichtungsspeicherung an etwas anderer Stelle vornehmen.

Zum Abschluß zwei Standardsituationen, die die Benutzung der Belichtungsspeicherung veranschaulichen:

  • Ihr Hauptmotiv ist im Schatten, deutlich dunkler als der Bildhintergrund, aber nicht so viel, dass die D40 dadurch den Blitz einschaltet und auch kleiner als der Bildhintergrund (z.B. ein Gesicht vor einem hellen Himmel).
    In diesem Fall wird die D40 durch den großen, hellen Hintergrund eher kurz belichten und Ihr Hauptmotiv wird eher zu dunkel ausfallen.
    Für eine hellere Belichtung sollten Sie die Kamera kurz zu einem dunkleren Bereich schwenken, wo überwiegend Schatten ist und den Belichtungsspeicher aktivieren. Sie werden dann ein wesentlich helleres Hauptmotiv erhalten – und natürlich einen ganz oder teilweise weißen (da überbelichteten) Hintergrund.
  • Sie fotografieren bei sonnigem Wetter und Ihr Motiv hat viele sonnige Stellen und kleine Schattenpartien; das ist z.B. der Fall, wenn Sie Personen fotografieren und die Gesichter seitlich vom Sonnenlicht angeleuchtet werden.
    Wenn Sie in diesem Fall das Verhalten der D40 stört, dass Teile der Gesichter überbelichtet und damit blass weiß werden, müssen Sie die Kamera kurz in einen helleren (überwiegend sonnigen) Bereich schwenken und dort den Belichtungsspeicher aktivieren.

Auslösen und Bildkontrolle

Wenn all das oben Beschriebene geschehen ist, bleibt nur noch: ruhig den Auslöser ganz durchzudrücken, um nicht zu verwackeln. Es ist gut, sich eine ruhige Kamerahaltung und ein Auslösen mit möglichst geringem Druck des Zeigefingers anzugewöhnen, damit bei längeren Belichtungszeiten das Verwacklungsrisiko kleiner wird.

Wenn Sie mehrere Aufnahmen kurz nacheinander machen möchten: Lassen Sie den Auslöser nach der Aufnahme nicht ganz los, sondern heben Sie den Zeigefinger nur so, dass er angedrückt bleibt! Dadurch können Sie sofort das nächste Bild machen, ohne auf den Autofokus warten zu müssen.

Zur Bildkontrolle nach der Aufnahme gibt es in diesem einfach gehaltenen ersten Teil nichts weiter zu sagen – Sie werden selber merken, dass bei hellem Umgebungslicht die Kontrolle etwas schwierig ist, da Sie nicht alles erkennen können.
Ansonsten gilt ganz einfach: Erlaubt ist, was Ihnen am Ende gefällt, auch wenn Sie dafür noch nicht über Blende, Belichtungszeit etc. nachgedacht haben.

Mit oder ohne Blitz ?

Nikon D40 Programmwählrad, Automatik ohne Blitz

Das Blitzlicht ist das einfachste, immer verfügbare Mittel, das für die Fotografie so wichtige Licht wenigstens innerhalb der paar Meter der Blitzreichweite zu beeinflussen.
Beim Fotografieren mit der Vollautomatik haben Sie lediglich die Wahl, in Situationen, in denen die D40 mit Blitz fotografiert, diesen zu unterdrücken.

Das Grundproblem der Entscheidung „mit oder ohne Blitz?“ ist einfach:
Mit Blitz werden Ihre Fotos auch bei Dunkelheit ausreichend hell und verwacklungsfrei sein, dafür aber im Vordergrund ein hartes, unnatürliches Licht fast ohne Schatten und einen mehr oder weniger schwarzen Hintergrund haben.
Ohne Blitz werden Sie meist wesentlich wärmere Farben, natürliche Schatten und einen erkennbaren Hintergrund haben, aber in der Dämmerung oder bei Innenaufnahmen schnell aufgrund von langen Belichtungszeiten das Risiko von unscharfen Bildern durch Verwacklung haben.

Mit diesen beiden Punkten ist fast alles Wichtige bereits gesagt, für Ihre Fotos bedeutet dies: trauen Sie sich, bei schwachem Licht nach einer Aufnahme in Vollautomatik (mit Blitz) in diesem Aufnahmeprogramm eine weitere ohne Blitz zu machen. In vielen Fällen werden die Ergebnisse immer noch brauchbar sein, aber deutlich gemütlicher aussehen – vielleicht sogar so deutlich, dass Sie dafür auch leichte Verwacklungsunschärfen in Kauf nehmen.

Und wenn Sie bereits den ersten Schritt über das Einsteiger-Stadium hinausgehen möchten: Beobachten Sie bei der Aufnahme im Sucher, mit welcher Belichtungszeit Sie ohne Blitz fotografieren, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wann Sie durch Verwacklungen (oder Personen, die sich bewegen) unscharfe Bilder bekommen.

Die Motivprogramme

Mit den Motivprogrammen haben Sie die Möglichkeit, genauso wie zuvor für die Vollautomatik beschrieben, unkompliziert und ohne Kenntnis von technischen Details zu fotografieren.
Die Kameraeinstellungen sind jedoch auf bestimmte Aufnahmesituationen hin angepasst und dieser Abschnitt soll Ihnen helfen, zu erkennen, wann welches Motivprogramm geeignet ist.

Intern kann die Kamera nur eine kleine Zahl von Einstellungen variieren, die eigentlich nichts damit zu tun haben, ob Sie gerade ein Porträt aufnehmen oder Rennautos fotografieren. Die D40 kann lediglich durch eine große Blende dafür sorgen, dass der Hintergrund etwas unschärfer wird (was Porträts zugute kommt) oder dass die Belichtungszeit möglichst kurz wird (was beim Fotografieren eines Rennautos natürlich von Vorteil ist).
(Wenn Sie hierzu etwas mehr Hintergründe lesen möchten, empfehle ich den Artikel „Was geschieht in einer Digitalkamera?“.)

In diesem Sinne fasst die folgende Übersicht zusammen, was die einzelnen Motivprogramme tatsächlich auszeichnet. Dann können Sie besser entscheiden, wann welches Programm passt und werden merken, dass Sie z.B. auch wenn Sie Architektur fotografieren, sehr wohl das Motivprogramm „Landschaft“ verwenden können – da die unten beschriebenen Kameraeinstellungen auch dafür passen.
Die Tabelle ist eine Kurzform der etwas ausführlicheren Erklärungen zum Programmwählrad.

Achtung: Wenn Sie vorhaben, Digitalfotografie über die Automatikfunktionen hinaus zu erlernen, können Sie die Motivprogramme auch ganz überspringen.
Alles, was diese erreichen, können Sie mit einer Handvoll grundlegender Einstellungen nachbilden. Wer die Grundbegriffe der Fotografie beherrscht, braucht keine Motivprogramme und wenn Sie noch am Lernen sind, können Sie auch gleich einen Schritt weiter gehen und sich mit den Aufnahmeprogrammen P, S, A beschäftigen.

Motivprogramm

Eigenschaften

Nikon D40 Programmwählrad, Einstellung Porträt

Porträt

Belichtung:

mit größtmöglicher Blende, um einen unscharfen Hintergrund zu erreichen

Autofokus:

Fokussierung auf den Vordergrund, ohne automatische Nachführung

Blitz:

automatisch je nach Motivhelligkeit

Nikon D40 Programmwählrad, Einstellung Landschaft

Landschaft

Belichtung:

mit mittlerer Blende 8-11 für bessere Tiefenschärfe (scharfe Abbildung von Vorder- und Hintergrund)

Autofokus:

Fokussierung auf den Vordergrund, ohne automatische Nachführung

Blitz:

aus

Nikon D40 Programmwählrad, Einstellung Kinder

Kinder

Belichtung:

ähnlich wie bei Vollautomatik

Autofokus:

Fokussierung auf den Vordergrund, ohne automatische Nachführung der Schärfe´

Blitz:

automatisch je nach Motivhelligkeit

Nikon D40 Programmwählrad, Einstellung Sport

Sport

Belichtung:

mit möglichst kurzer Belichtungszeit

Autofokus:

Fokussierung auf das mittlere Messfeld (Sie können mit den Richtungstasten aber auch das linke oder rechte auswählen), mit automatischer Nachführung der Schärfe

Blitz:

aus

Nikon D40 Programmwählrad, Einstellung Nahaufnahme

Nahaufnahme

Belichtung:

möglichst mit mittlerer Blende für bessere Tiefenschärfe, ähnlich wie beim Motivprogramm Landschaft

Autofokus:

Fokussierung auf das mittlere Messfeld (Sie können mit den Richtungstasten aber auch das linke oder rechte auswählen), ohne automatische Nachführung der Schärfe

Blitz:

automatisch je nach Motivhelligkeit

Nikon D40 Programmwählrad, Einstellung Nachtporträt

Nachtporträt

Belichtung:

Belichtung erfolgt auf den Hintergrund, so dass dieser gut erkennbar wird (egal, ob gerade Nacht ist oder nicht!)

Autofokus:

Fokussierung auf den Vordergrund, ohne automatische Nachführung der Schärfe

Blitz:

automatisch je nach Motivhelligkeit – bei Verwendung für Porträts im Dunkeln wird er also immer gezündet

Wie weiter?

Nach dieser Einführung über die Automatik-Funktionen der D40 gibt es weiterführende Texte, die in zwei Stufen tiefer einsteigen:

  • Welche Kameraeinstellungen müssen Sie als erste kennen, wenn Sie über die Automatikfunktionen hinaus selber „Hand anlegen“?
    Es sind nicht viele, die wirklich entscheidend für das Aussehen Ihrer Bilder sind und mit denen Sie das Wissen bekommen, um allen Situationen gerecht werden zu können.
  • Das „volle Programm“ - alle Kameraeinstellungen im Zusammenhang erklärt, so dass Sie auch die im zweiten Schritt noch nicht enthaltenen Feinheiten berücksichtigen können.
    Es sind aber wirklich nur noch Feinheiten, die im dritten Schritt hinzukommen.

Diese weiterführenden Erklärungen sind als PDF-Dokument oder Buch erhältlich.

Zusammenfassung

Sie haben Schritt für Schritt gezeigt bekommen, was beim Fotografieren in der bequemen Vollautomatik über das Hochhalten der Kamera und den Druck auf den Auslöser hinaus zu beachten ist:

  • Kontrolle, dass der Autofokus auf den richtigen Bildteil scharfstellt
  • richtige Helligkeit des Bildes - evtl. durch Nachhilfe mit dem Belichtungsspeicher
  • etwas „Nachhilfe“ für die Kamera, ob der Blitz ausgeschaltet bleiben soll
  • ein Ausweichen auf die Motivprogramme, wenn Sie zu Ihrer Aufnahmesituation passen – was nicht nur bei den jeweiligen durch Symbole angedeuteten Situationen der Fall ist.

Das gibt Ihnen genug Rüstzeug, um bereits mit der Automatik mehr aus Ihren Bildern herauszuholen und viel Stoff zum Experimentieren mit dem eigentlich Wichtigen – der Bildgestaltung.